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Im 2. Teil des Dokuments "Die Krise des Kapitalismus und die Aufgabe der MarxistInnen" geht es um die Entwicklungen in China, die Perspektiven der kolonialen Revolution in Afrika und Asien sowie der revolutionären Bewegungen in Lateinamerika. [Teil 1]

Obwohl sie alle erklärt haben, dass sie ihre Lektion aus den 1930er Jahren gelernt haben, betreiben die herrschenden Klassen erneut die gleiche Politik, die sich vor 80 Jahren als so katastrophal erwiesen hat. Tiefgreifende Spannungen innerhalb des Internationalen Währungsfonds (IWF) sind kürzlich aufgrund von Währungsmanipulationen aufgetreten, da einzelne Länder Maßnahmen ergreifen, um ihre eigenen nationalen Interessen gegen ihre Rivalen zu verteidigen. Wie Verbrecher teilen sie sich die Beute in den "guten Zeiten", aber wenn die Zeiten problematischer werden, springen sie sich gegenseitig an die Gurgel. 

Das Ergebnis der Wahl für die Nationalversammlung in Venezuela wurde von den bürgerlichen internationalen Medien begrüßt. Der rechte Flügel hätte die Wahl gewonnen und die PSUV geschlagen. Doch der ohrenbetäubende Lärm der internationalen Medien ist verfrüht.

Seit dem 12. Oktober 2010 hat die Bewegung gegen die Angriffe auf das Pensionssystem eine entscheidende Schwelle überschritten. Die großen Aktionstage bilden nicht mehr das Zentrum, wenngleich sie weiterhin genauso stark und kämpferisch sind, wie es der 19. Oktober gezeigt hat. Künftig verlagert sich die zentrale Achse des Kampfes jedoch auf unbefristete Streiks und verschiedene Methoden der Wirtschaftsblockade.

Manche Krisen, die nicht über die Grenzen des Establishments gehen, können durch Reformen gelöst werden. Das geschieht vor allem nach einer langen Zeit wirtschaftlichen Wachstums, wenn der Kapitalismus eine Fettschicht angesammelt hat. Er kann diese angehäuften Reserven nutzen, um zu verhindern, dass sich die Krise in eine lang anhaltende Rezession verwandelt. [Teil 1] [Teil 2]

Vergangenen Samstag strömten abermals mehr als drei Millionen Menschen in ganz Frankreich auf die Straßen und protestierten gegen die Pensions“reform“. Die Bewegung hat sich in den letzten Tagen rasant weiterentwickelt.

Am 10. Februar 2010 wurde Eduardo Samán von der venezolanischen Bundesbehörde darüber informiert, dass der Vorstand der PSUV ihn vom Amt des Handelsministers abgelöst habe. Samán war in Venezuela bekannt als Minister, der sehr enge Beziehungen zu den revolutionären Kräften unterhielt und die Probleme und Sorgen der arbeitenden Menschen kannte. Er war bei den ArbeiterInnen sehr beliebt, weil er die Arbeiterkontrolle in Fabriken wie La Gaviota im Bundesstaat Sucre vorantrieb.

Die Stimmung im Präsidentenpalast Miraflores in der Wahlnacht war vorsichtig abwartend und man konnte eine leichte Nervosität spüren, die in der Luft lag, als tausende Anhänger der Bolivarischen Bewegung gespannt auf das erste Ergebnis der parlamentarischen Landeswahl warteten.

Am 13. September kündigte der Gewerkschaftsverband Kubas (CTC) über die „Granma“, eine Reihe von Veränderungen in der Wirtschaft des Landes an. Diese Maßnahmen sind das Ergebnis der tiefen Wirtschaftskrise, die auch Kuba voll getroffen hat. Eine Analyse von Jorge Martin.

Seit Monaten erschüttern Jugendrevolten den von Indien besetzten Teil des Kaschmir. Eine Analyse unserer GenossInnen aus der Region.

Pakistan steht vor einer großen Katastrophe durch die jüngsten Überschwemmungen. Millionen von Menschen haben alles verloren. Die gesamte staatliche Infrastruktur ist zusammengebrochen. Diese Flut hat die Farce der kapitalistischen Entwicklung aufgezeigt. Die herrschenden Klasse Pakistans ist dafür verantwortlich. Sie haben das Leben von Millionen Menschen durch ihre Korruption, Misswirtschaft und Unfähigkeit fahrlässig zerstört.

Heute vor genau 100 Jahren begann die 2. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz, die vom 26. bis 27. August 1910 in Kopenhagen stattfand. Anlässlich dazu veröffentlichen wir diesen Rückblick von Gernot Trausmuth, der zeigt warum es auch heutzutage lohnend ist, sich mit der Geschichte des 8. März auseinanderzusetzen.

"Dieses Desaster ist”, laut UNO “schlimmer als der Tsunami, das Erdbeben in Pakistan von 2005 und das Erdbeben in Haiti". Die Pakistan Trade Union Defence Campaign (PTUDC) hat sofort reagiert und 57 Hilfscamps errichtet. Internationale Solidarität ist notwendig.