In einem kürzlich erschienenen Editorial für die Financial Times beschrieb der stellvertretende Chefredakteur Martin Wolf den jüngsten Plan des US-Präsidenten Donald Trump, das $ 337 Milliarden schwere Ungleichgewicht zwischen den USA und China zu reduzieren, indem Zölle in Höhe $ 200 Milliarden für chinesische Waren (über zwei Jahre) erhoben werden sollen, als "verrückten" Akt der "steuerlichen Verantwortungslosigkeit". Aber es gibt eine Methode in Trumps Wahnsinn. Voraussichtlich wendet er seine besondere Verhandlungskunst an: drohen, tyrannisieren und toben - dann einen Deal machen. Trumps kriegerisches Verhalten könnte jedoch die ohnehin prekäre Weltwirtschaft weiter destabilisieren.

Kurz vor den venezolanischen Präsidentschaftswahlen am 20. Mai verstärkt sich die Kampagne der imperialistischen Aggression durch die USA und ihre Verbündeten. Das Ziel besteht eindeutig darin, einen Regimewechsel umzusetzen. Gleichzeitig hat die Wirtschaftskrise, die das Land erfasst hat, ein unerträgliches Niveau für die ArbeiterInnen und die Armen erreicht und die Politik der Regierung ist unfähig, die Situation zu lösen.