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Die Coronavirus-Krise in Italien hat den wahren Charakter des kapitalistischen Systems zum Vorschein gebracht, der nun für Millionen von Werktätigen offensichtlich ist. Profite werden über Menschenleben gestellt, die Arbeiterklasse jedoch reagiert mit militanten Streiks. Welche Lehren können aus dieser Erfahrung für die Arbeiterinnen und Arbeiter anderer Länder gezogen werden?

Genau zu dem Zeitpunkt, an dem internationale Solidarität und Koordinierung nötiger denn je wären, schließen die europäischen Staaten ihre Grenzen und halten ihre Hilfe zurück, während der anstehende Konjunkturabschwung die Aussicht auf den Zusammenbruch nicht nur des Euro, sondern auch der Europäischen Union, wie wir sie kennen, als möglich erscheinen lässt.

Die Welt steuert auf eine Katastrophe zu. Das Leben von Hunderttausenden, vielleicht Millionen von Menschen ist in Gefahr. Sogar in den reicheren Ländern, in denen es ein modernes Gesundheitssystem gibt, ist die absolute Belastungsgrenze erreicht. Doch die armen Länder stehen vor einem Alptraum unvorstellbaren Ausmaßes.

In Deutschland findet wegen der Corona-Pandemie die tiefste Einschränkung des öffentlichen Lebens seit dem 2. Weltkrieg statt. Die rasante Ausbreitung des Coronavirus mit all seinen verheerenden Auswirkungen ist jedoch keine unabwendbare oder gar „gottgewollte“ Naturgewalt. Sie ist zuallererst Ausdruck der Krise des ganzen kapitalistischen Systems. Viele Todesfälle hätten sich verhindern lassen. Doch kaputtgesparte Gesundheitssysteme sind schon im Alltag an der Belastungsgrenze und Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wurden nur zögerlich und halbherzig ergriffen, um die Profite der Unternehmen nicht zu gefährden.

Weltweit überschlagen sich die Ereignisse. Das neue Coronavirus (COVID-19) hat eine Kettenreaktion ausgelöst, die in einem Land nach dem anderen jeden Schein von Stabilität zusammenbrechen lässt. Alle Widersprüche des kapitalistischen Systems drängen nun an die Oberfläche.

Europa ist mit der größten Notsituation seit dem 2. Weltkrieg konfrontiert. Es gilt den Aufforderungen der Gesundheitsbehörden, sich körperlich zu isolieren, Folge zu leisten. Wir unterstützen diese Maßnahme inhaltlich und praktisch. Wir vertreten den Standpunkt, der den praktischen Willen und die sozialen Interessen jener vertritt, die auch in Zeiten der Krise dieses Land am Laufen erhalten: Das Programm der arbeitenden Menschen.

Weltweit überschlagen sich die Ereignisse. Das neue Coronavirus (COVID-19) hat eine Kettenreaktion ausgelöst, die in einem Land nach dem anderen jeden Schein von Stabilität zusammenbrechen lässt. Alle Widersprüche des kapitalistischen Systems drängen an die Oberfläche.

Das Coronavirus hat einen Börsencrash ausgelöst. Überall hat es am „Schwarzen Montag“ Einbrüche gegeben. Die jüngste Epidemie ist ein historischer Zufall, der die tiefe Krankheit im kapitalistischen System aufgedeckt hat, das jeden Moment in eine noch tiefere Rezession als 2008 geraten könnte, erklärt Rob Sewell (Herausgeber von Socialist Appeal).

Der 3. März war der sogenannte Super Tuesday, jener Tag in den Vorwahlen der US-Präsidentschaft, an dem die meisten Delegiertenplätze innerhalb der demokratischen und republikanischen Partei vergeben werden. Wir veröffentlichen hier die Analyse unserer Schwesternzeitung Socialist Revolution über die Perspektiven nach der relativen Niederlage von Bernie Sanders.

In den letzten Tagen hat der griechische Staat mit Duldung und Unterstützung durch die Europäische Union auf der einen Seite und Erdoğans zynisches Regime auf der anderen Seite einen offenen, unverfrorenen Krieg gegen tausende Flüchtlinge begonnen.