In Rom arbeitete Leonardo für einen weiteren reichen Banditen, dessen Grausamkeit ihn zu einem Schrecken für ganz Italien machte – der berüchtigte Cesare Borgia. Durch eine Mischung von eiserner Entschlossenheit, Dreistigkeit, völliger Skrupellosigkeit und das typische unverschämte Glück, das Spielern und Abenteurern oft eigen ist, war Cesare zum Herrscher Roms geworden. Als Lieblingssohn Papst Alexanders hatte Cesare im Vatikan ein verschwenderisches Leben unter Huren, Säufern und Kurtisanen geführt.

Am 16. Juni, nur eine Woche nach dem letzten Millionenprotest in Hongkong, kam es zu einem zweiten Massenprotest. Laut den führenden Organisatoren der zivilen Bürgerrechtsfront haben sich bis zu zwei Millionen dem Protest angeschlossen.

Vor 500 Jahren ist Leonardo da Vinci gestorben. Er war ein Riese in der Geschichte des menschlichen Denkens und der Kultur. Alan Woods würdigt den großen Künstler, Wissenschaftler und Philosophen, dessen Leben und Ideen auf so vielen Gebieten revolutionär waren.